Unser Freienseen

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Freienseen ist ein Ortsteil der Gemeinde Laubach im hessischen Landkreis Gießen, gelegen im Seenbachtal am Rande des Naturpark Hoher Vogelsberg.

Von Freienseen, ca. 850 Einwohner, 1311 erstmals urkundlich erwähnt, erzählt die Sage, daß Kaiser Friedrich 1., Barbarossa genannt, einmal bei einem Jagdausflug hier übernachtete. Um die Nachtruhe des Kaisers besorgt, machten sich die Freienseener abends zu den umliegenden Seen auf, um das Quaken der abertausend Frösche mit Stöcken, Harken und Mistgabeln zu unterbinden. Dieses Unterfangen soll ihnen auch gelungen sein, und als Dank habe der Kaiser Freienseen die Rechte eines freien Reichsdorfes verliehen. Tatsächlich existieren ab 1371 Urkunden von Landgrafen und Kaisern über die Freiheitsrechte des Dorfes.

Die Freienseener haben diese Rechte in der Folgezeit, vor allem gegen die Laubacher Grafen, bis zur Eingliederung in das Großherzogtum Hessen (1806), in vielen Prozessen verteidigt.

Daher ist es verständlich, daß sich die Freienseener nach der Gebietsreform der Eingliederung in den Stadtverband Laubach widersetzten. Erst 1972 trat Freienseen als letztes Dorf in die Großgemeinde Laubach ein.

Östlich von Freienseen liegt eine der lieblichsten Landschaften, das Seenbachtal mit seinen drei ehemaligen Mühlen: Löbsack-, Schreiners- und der Höresmühle sowie dem Oberseener Hof am Ende des Tales.

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